Rejoice e.V.


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1/2007

Presse


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Zwei eitle Pfauen mischten Noahs Arche auf

82 Kinder führten Musical über das bekannteste Schiff des Alten Testaments auf / Engagiert und nahezu perfekt gespielt



Ober-Roden - Die unglaubliche Geschichte von Noah und seiner Arche kennt wohl jeder, doch so kraftvoll und fröhlich, wie sie am Sonntagnachmittag in der ausverkauften Kulturhalle präsentiert wurde, gab es viel Neues zu entdecken. Die aufmüpfigen Pfauen etwa, die sich nicht anpassen wollten, oder die rasenden Reporter der Lokalpresse, die Interviews im Publikum zum fragwürdigen Bau der Arche machten.

Spaß hatte nicht nur das dicht gedrängte Publikum im Kindermusical "Noah und die coole Arche", das von einem bewährten Team aus Petrus- und Gallus-Gemeinde rund um Petra und Volker Huber inszeniert worden war, sondern Spaß hatten vor allem die 82 Kinder, die mitspielten, tanzten und sangen. "Nur dadurch haben sie die fünfeinhalbmonatigen Proben, zwei Mal in der Woche, überhaupt so gut durchgestanden", versicherte Anette Baumgartl.

Was zwei Wochen vor der Premiere noch wie ein nicht zu bändigender Sack Flöhe daher kam, spielte am Sonntag das Musical von Helmut Jost und Ruthild Wilson in einer Perfektion, die absolut jedem großen Musicaltheater gut zu Gesicht stehen würde - und den Anfang sogar gleich zwei Mal ("Wir werden den richtigen Stecker schon finden!").

Helmut Weckesser, der mit den "Rejoice Kids" zur Theatergruppe gestoßen war, brachte dem riesigen Chor die richtigen Töne bei, und Susanne Völker brachte wie viele andere neben viel Enthusiasmus auch einen Ehemann mit ins Team, der handwerklich begabt und mit viel Spaß am Basteln war. Claudia Rumpf sorgte dafür, dass die Tänzer ihre Beine nicht verwickelten, etwa im köstlichen Regenschirmtanz, und Hanne Grünsteudel war nicht nur für Chor und Theater zuständig, sondern kümmerte sich auch ums Spendeneintreiben. Dank vieler Sponsoren können die gesamten Überschüsse aus den Einnahmen aus Karten-, Essens- und Getränkeverkauf sowie des aufwändigen Programmhefts auf Wunsch des Teams an ein Kinderprojekt des Kinderschutzbundes "Kinder singen für Afrika" und zur besseren technischen Ausstattung der Petrusgemeinde verwendet werden.

Ganz nebenbei wurden auch noch 1 200 Lose verkauft, die auch alle gewannen: mit viel Einsatz und Geduld hatte das Team hauptsächlich im Rödermärker Raum eine riesige Menge an teilweise hochwertigen Spenden "erbettelt", um mit dem Erlös noch mehr Gutes tun zu können.

Großen Anteil am Erfolg hatten auch die sieben Musiker unter Leitung von Keyboarder Felix Thoma, die großteils aus der Heusenstammer Coverband "Groove Agents" stammen und deren gute Leistung im Orchestergraben zu wenig zur Geltung kamen. Manchen Zuhörern ein wenig zu laut, brachten sie mit ihrem breiten Spektrum erst die richtige Musicalatmosphäre in die Halle.

Ähnlich unsichtbar, wenn auch auf der Bühne höchst präsent blieben die zahllosen Helfer, Eltern und Freunde, die von den bunten Kostümen bis zum riesigen Bühnenbild alles im Griff hatten oder für die Verpflegung der über 650 Menschen sorgten. Und da es eigentlich viel zu schade ist, so viel Arbeit in eine einzige Aufführung zu stecken, bleibt doch zu hoffen, dass Noahs coole Arche demnächst wieder einmal in Rödermark herumschippert.

Von Christine Ziesecke


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