Rejoice e.V.


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1/2018

Presse

Paul will nicht Pinguin Nummer vier sein

Nachwuchs der Rejoice-Chöre studiert Riesen-Musical ein


URBERACH o 30 Kinder des Rejoice-Chores haben Pinguin Paul auf die Reise geschickt. Gemeinsam mit ihrer Dirigentin Katja Berker inszenierten sie ein buntes Musical - ihr viertes.

Mehr als vier Monate Vorbereitung und Arbeit für einen einzigen, aber wunderschönen Auftritt: Das ist das Fazit des Musicals "Paul Pinguin will's wissen", mit dem die "Rejoice Kids", die Kinder des Rejoice-Chores, in der KSV­Halle auftraten.

"Eins, zwei, drei, Paul, fünf, sechs, sieben…." - eigentlich ist es ja schön, als einziges Pinguinkind einen eigenen Namen zu haben und nicht nur eine Nummer zu sein. Doch bei Paul ist das anders. Denn in der Pinguinscbule wird er immer gehänselt, und er beschließt wegzugehen. Doch wohin? In den Zoo? Da leben die Tiere hinter Gittern, und der Zoodirektor ist unfreundlich. Oder in den Zirkus? Da muss jeder seine eigenen Fähigkeiten ausspielen, und da fangen die Schwierigkeiten für einen Pinguin ja schon wieder an.

Hawaii muss schön sein, also verabschiedet sich Pinguin Paul von Eltern und Mitschülern und zieht mit dem Albatros und seiner Freundin Paula gen Hawaii, wo ihn Blumenmädchen begrüßen und er bald seine eigene kleine Familie gründet.

Chorleiterin Katja Berker hat seit Mai mit den "Rejoice Kids" dieses Musical einstudiert. In enger Zusammenarbeit mit Diana Schlapp vom Rejoice-Cbor und in der Endphase auch mit den anderen Sängerinnen, Sängern und vor allem den Eltern hat sie es wieder einmal geschafft, die jungen Künstler zu verzaubern. Sie sind von der Dynamik ihrer Lehrerin und der ansteckenden Freude am Singen und Darstellen so mitgerissen, dass sie am Sonntag für Eltern und Freunde eine höchst vergnügliche Vorstellung präsentierten.

Mit technischer Hilfe von Steffen Zeise und Helmut Weckesser sangen und spielten Nele Schmidt als Paul und all ihre Künstlerkolleginnen sowie Luca Bunge als einziger Junge mit viel Charme das ausgesprochen fröhliche Stück aus der Feder von Gerhard M. Meyer und Gerhard Weiler. Die Eltern halfen viel mit Kostümnähen, Backen und manchem mehr.

Aus der Grundschule in Groß-Umstadt bekam Katja Berker die Kulissen vom Riesenei bis zum Eisberg geliehen, deren Transport die Firma Holzmann übernahm. So entstand mit viel Kleinarbeit und vor allem vielen Proben nach der "Arche", nach "Tuishi Pamoja" und dem "Leben im All" nun wieder ein schönes Musical-Erlebnis. Schade ist, dass es nur einmal präsentiert wird. "Das geht nicht anders. Wir haben alle viel zu tun, und der Chor fängt jetzt schon wieder an, sich auf das Weihnachtskonzert vorzubereiten". erläutert Vorstandsmitglied Diana Schlapp. o chz

(Offenbach-Post Nr. 211, vom Dienstag, 11.9.2018)


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