Rejoice e.V.


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2/2000

Presse

Katholikentag 2000 - Rejoice war dabei

Mitten in der Nacht sollte das Projekt Hamburg 2000 starten, doch machte der nichtanspringende Bus zunächst einen Strich durch die Rechnung. Erst mit einstündiger Verspätung konnte die erwartungsvolle Fahrt beginnen. Nachdem alle Mitreisenden zugestiegen waren, setzte sich der Bus in Richtung Norden in Bewegung. Bereits um 7.30 Uhr erreichte man die Hansestadt. Aus dem Tiefschlaf erwacht, wurde zunächst das Quartier, eine Berufsschule nahe der Christuskirche, bezogen, bevor man sich mit Rucksack und Stadtplan in die Innenstadt begab. Schon bald nach der Mittagspause begann für die Rödermärker die Vorbereitung auf den ersten Auftritt. Die musikalische Gestaltung einer Podiumsdiskussion zum Thema „Gemeinde als Heil-Land, Ort von Befreiung“ lockerte diese ein wenig auf und brachte Rejoice bereits die ersten Katholikentagfans. Der Abend stand zur freien Verfügung, wurde jedoch von den meisten Mitreisenden zum frühen Schlafen genutzt.

Der nächste Tag begann mit einer Tasse des beliebten Kaffees, ohne den einige Chormitglieder sicherlich nicht wach geworden wären. Der Großteil der Sängerinnen und Sänger fuhr jedoch schon früh zu einem Konzert des Jungen Chores St. Josef aus Offenbach, der ebenfalls von Peter Krausch dirigiert wird. Dies war die richtige Einstimmung auf das eigene Konzert um 13.00 Uhr in einer der großen Messehallen, in der auch der Jugendtreffpunkt des Katholikentages angesiedelt war. Während des Konzerts mit dem Titel „Leben sollte mehr sein...“ entwickelte sich zwischen dem Jugendchor Rejoice und dem Publikum ein Dialog des gegenseitigen Gebens und Nehmens. Somit schaukelte sich die Stimmung immer höher und endete schließlich in zahlreichen Zugaben. Überrascht waren die Jugendlichen über die vielen Urberacher Gesichter unter den Zuhörern. Begeistert vom eigenen Konzert ließen viele Sängerinnen und Sänger den Tag auf dem Konzert „Hamburg rockt für EINE Welt“ ausklingen. Bekannte Gruppen wie z. B. „Liquido“ sorgten für einen langen Abend.

Der letzte Auftritt in Hamburg fand am Samstagnachmittag bei herrlichem Sommerwetter am Jungfernstieg statt. Auf dem Podium „Alsteranleger“ gab Rejoice ein Open-Air-Konzert, das die vielen Zuhörer, darunter auch sehr viel Laufpublikum, erneut begeisterte. Mit Freizeit und Konzertbesuchen klang auch dieser Tag aus. Der Katholikentag selbst endete am Sonntagmorgen mit fünf Abschlußgottesdiensten an verschieden Plätzen. Die Messen wurden u. a. vom Mainzer Bischof Dr. Karl Lehmann und vom Jugendbischof aus Osnabrück zelebriert. Dieser zitierte in seiner Predigt Papst Johannes XIII. mit dem Satz: „Das Schiff Kirche wird solange nicht untergehen, wie es von so vielen Nieten zusammengehalten wird.“ Nach den Gottesdiensten gingen die Besucher in einer sternförmigen Prozession zum Rathausplatz, auf dem anschließend die Abschlußfeier stattfand. Diese konnte von Rejoice jedoch nicht mehr besucht werden, da bereits die lange Heimreise angetreten werden mußte.

Die Jugendlichen hoffen nun, daß Ihre Bewerbung zum Evangelischen Kirchentag 2001 in Frankfurt/Main angenommen wird. Sicherlich werden sie auch versuchen, am Ökumenischen Kirchentag 2003 in Berlin dabei zu sein.

Der Jugendchor Rejoice bedankt sich bei allen Organisatoren und Helfern sowie dem Jungen Chor St. Josef Offenbach für die tatkräftige Unterstützung und in erster Linie bei seinem Chorleiter Peter Krausch, dem erneut der Beweis gelungen ist, daß Kirche nicht aus vielen Nieten besteht.

moso/cs/sts


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