Rejoice e.V.


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2/2018

Presse

Kraftvolle Klänge zum Advent erfreuen das Publikum

Rejoice-Chöre entzücken mit internationalem Programm

URBERACH o "Wer klopfet an?" - der oberbayrische Dreigesang um die Herbergssuche in Bethlehem, in die Stille der gut gefüllten Galluskirche von der Orgelempore herab gesungen, eröffnete das internationale Weihnachtskonzert der Rejoice­Chöre. Wie gut dieses Anklopfen und die landschaftlich breit gefächerte Musikliteratur in unsere Zeit gerade auch in diesem Jahr passen, betonte Stephan Spanheimer bei seiner Begrüßung.

International wurde das Programm, das auch in diesem Jahr von Felix Thoma am Keyboard begleitet und von Jasmin Friedt dirigiert wurde: Französische Klänge bei "Noel, noel", Martin Luthers ,,Vom Himmel hoch" mit afrikanischen Rhythmen unterlegt, ,,Virgin Mary" aus Westindien; österreichisches Liedgut ebenso wie sizilianisches - manches bekannt, vieles wunderschön umrahmt von unerwarteten Arrangements.

Natürlich traten auch die Kids und Teens von Rejoice unter der Leitung von Katja Berker auf. Das geschah zunächst mit einem im Kreis getanzten Lied für die allerjüngsten Sängerinnen und Sänger, später mit solistisch unterlegten weihnachtlichen Weisen. Sie brachten es aber auch fröhlich dar: mit dem Lied "Ich back mir einen Weihnachtsmann" - der zu guter Letzt auch verschmaust wird. Viele der jungen Sängerinnen wurden im Konzert von Diana Schlapp für drei, fünf oder - wie Marilena Bauer - sogar für sieben Jahre im Chor geehrt.

Vom ganz großen Temperament haben der Chor ebenso wie seine Dirigentin Jasmin Friedt in Anbetracht des festlichen Hintergrunds diesmal Abstand genommen. Alles war angemessen bedächtig und besinnlich, aber kraftvoll und ausdrucksstark.

Auch die gewohnten Solisten blieben zurück in Reih und Glied, sieht man vom Solo der sechs Männerstimmen beim westindianischen ,,Virgin Mary" ab und von einigen musikalischen Einschüben wie etwa dem Trompetensolo von Helmut Weckesser. Es wirkte fast bescheiden. Selbst das Weihnachtsmedley war nicht zum Mitträllern, sondern mit vielen Acapella-Einschüben zum bewussten Hinhören gestaltet.

Auch das abschließende mit Teens und Kids und mit den Besuchern gemeinsam gesungene "Stille Nacht" verfiel nicht in den gewohnten Rhythmus, sondern wurde mit Strophen in verschiedenen Sprachen variiert. "Christ, der Retter, ist da" - danach verboten sich weitere Zugaben von selbst. Mit herzlichem Beifall und einer Spende zugunsten der Chöre dankten die Zuhörer für diese anspruchsvolle musikalische Adventseinstimmung. Wer sich für den Chor interessiert: www.rejoice-roedermark.de. o chz

(Offenbach-Post Nr. 288, vom Dienstag, 11.12.2018)


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